Der WordPress-Meister

Pascal Birchler ist Student und Web-Entwickler und gilt als einer der findigsten WordPress-Köpfe der Schweiz. Seine erste Website erstellte er bereits mit zwölf Jahren. Heute ist er aktives Mitglied in der WordPress-Community, hält Vorträge an internationalen Konferenzen und arbeitet bei der WordPress- und UX-Agentur required. Er erklärt uns, was Content-Management-Systeme sind und warum WordPress das System seiner Wahl ist.

Was ist ein CMS und wozu braucht man es?
Ein Content-Management-System, kurz CMS, ermöglicht die direkte Verwaltung von Website-Inhalten durch die Benutzer. Wer eine neue Seite erstellen will, muss nicht irgendetwas programmieren, sondern kann die Änderungen über wenige Mausklicks erledigen.

Welche CMS gibt es?
Es gibt unzählige Content-Management-Systeme. Man unterscheidet in der Regel zwischen proprietären Lösungen und Open-Source-Systemen. Während erstere teuer im Unterhalt sind und einen Lock-in-Effekt erzeugen, kann man ein Open-Source-CMS in der Regel kostenlos herunterladen. Vor allen Dingen kann man aber auch deren Quellcode frei einsehen und modifizieren.

Was ist WordPress?
WordPress ist ein solches Open-Source Content-Management-System. 2003 aus einem anderen Projekt heraus entstanden, haben sich seither tausende Personen an dessen Weiterentwicklung beteiligt. Mittlerweile läuft schätzungsweise jede dritte Website weltweit mit WordPress und jeder dritte Online-Shop mit der WordPress-Erweiterung WooCommerce.

Welche Vor- und Nachteile hat WordPress gegenüber anderen CMS?
WordPress ist bekannt für seine hohe Benutzerfreundlichkeit und die hohe Systemkompatibilität. WordPress lässt sich nahezu überall installieren und eine mehrere Jahre alte Version kann man ohne Probleme updaten. Manche verschreien das System bisweilen wegen mangelnder Sicherheit, wobei in den allermeisten Fällen Erweiterungen von Drittanbietern für Sicherheitslücken verantwortlich sind.

WordPress ist auch für Laien relativ einfach verständlich. Wozu braucht es dann noch Agenturen die sich auf WordPress spezialisieren?
Wer eine etwas komplexere Webapplikation entwickeln will, kommt um eine professionelle Agentur nicht herum. Ausserdem wollen Sicherheit und Wartung gelernt sein.

Welche Gründe gibt es, auf WordPress zu setzen?
Der enorme Marktanteil von WordPress sorgt dafür, dass es rundherum ein enormes Ökosystem gibt. Man muss das Rad nicht mehr neu erfinden und kann davon ausgehen, dass WordPress noch lange bestehen bleibt. Dies in Kombination mit der hohen Benutzerfreundlichkeit und den geringen Wartungskosten machen WordPress zu einer sehr attraktiven Option.

Marc Cadalbert

Leiter Digitalisierung 08EINS

marc.cadalbert@08eins.swiss

Fachwissensbündler und Technologiegipfelstürmer. Strategischer Denker und Prozessoptimierer. Effizient durch Digitalisierung.

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